So funktioniert's!

 

Unser Leitungswasser besteht aus verbunden Wassermolekülen (Bulk-Wasser), die in ihrer Struktur eher eisähnlich solide sind, und aus nicht verbundenen Wassermolekülen (molekulares Wasser), die quasi dampfförmig im flüssigen Wasser vorliegen. Die Strukturen befinden sich in einem Gleichgewicht (je nach Umgebungsbedingungen - wie Temperatur, gelöste Stoffe etc. – unterschiedlich).

Um Stoffe – wie Kalk - zu lösen, muss sich eine Wasserhülle (Hydrathülle) um diese Partikel formen

Das kann man nur mit molekularem Wasser bewerkstelligen, welches aus nicht im Bulk-Wasser gebundene Wassermoleküle besteht.

  1. h., wenn zu viele Stoffe im Wasser zu lösen sind, können nicht mehr genügend einzelne Wassermoleküle zum Bilden dieser Hydrathüllen zur Verfügung gestellt werden. Die restlichen Partikel fallen aus und bilden Ablagerungen. Die allseits bekannten Kalkkrusten entstehen und bilden die Grundlage für Keime und unangenehme Gerüche.

Schlimmer geht’s immer

Durch andere Einwirkungen, wie Pumpen in Haushaltsgeräten, werden sogar bestehende Hydrathüllen beschädigt. Die Wassermoleküle werden sozusagen von dem zu lösenden Stoff „abgerissen“. Ist die Hydrathülle beschädigt, kann der zu lösende Stoff viel schneller ausfallen (die komplette Hydrathülle geht verloren) und das abgerissene molekulare Wasser fügt sich entweder dem Bulk-Wasser an oder, was vor allem beim Pumpen wahrscheinlicher ist, es kommt zur Kavitation (besser bekannt als „Lochfraß“). Ablagerungen können Filter, Rohrleitungen, etc. verstopfen und eine Grundlage für mikrobiologisches Wachstum bilden.

Es ist also wichtig, schnell genug molekulares Wasser nachzubilden, damit genügend Wassermoleküle ausreichend Hydrathüllen bilden können bzw. damit die Hydrathüllen eben nicht durch äußere Einwirkung zerstört werden und sich Ablagerungen und Kavitation bilden.

Und hier kommt das patentierte Katalysatorverfahren MOL®LIK zum Einsatz


Wassermoleküle (H2O) bilden sich aus den Ionen OH- und H+. Diese liegen grundsätzlich im Wasser vor. Die Konzentration ist aber so gering, dass der Vorgang des Findens und Bindens sehr langsam vonstattengeht.

Die Oberfläche des Katalysators ist derart gestaltet, dass es elektronenarme (positiv geladene) und elektronenreiche (negativ geladene) Areale gleichermaßen gibt. Die positiv geladenen Areale ziehen somit OH- Ionen an und die negativ geladenen Areale ziehen H+ Ionen an. Damit haben wir also einen Treffpunkt geschaffen, von dem beide Ionen angezogen werden. So nah beieinander, können sich die Ionen zu H2O-Molekülen zusammenlagern. Der langsame Schritt der Wasserbildung aus den Ionen wird also beschleunigt…katalysiert. Durch mechanische (Wasserfluss) oder Energie- (Licht) Einwirkung werden die gebildeten Moleküle von der Katalysatoroberfläche gelöst und stehen bereit, um Hydrathüllen zu bilden und somit Partikel in Lösung zu bringen oder zu halten.

Besonders wichtig ist

Es lösen sich keine Elektronen aus dem Metallverbund, der Katalysator verbraucht sich also nicht.